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Der Trips-VW als Herbies Urahn

Herbie und Taffys VW 1300

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Herbies wahre Heimat

“Herbie” ist wieder in aller Munde, seit der tolle Käfer in den Kinos durchstartet. Warum der Käfer die Startnummer 53 trägt, ist eine vielfach gestellte Frage. Die Antwort kannte einer ganz genau: Christoph Louis, der verstorbene Museumsleiter von „Villa Trips – Museum für Rennsportgeschichte“ in Kerpen-Horrem: „Der Hinweis eines Besuchers aus Amerika brachte uns auf die richtige Spur, die direkt in unser Museum führt.“

Dort ist dokumentiert, dass ein von Wolfgang Graf Berghe von Trips gesteuerter VW-Käfer 1300 mit der Startnummer 53 an der Intern. Rheinlandrundfahrt des ADAC am 3. Oktober 1954 auf dem Nürburgring teilgenommen hat. Graf Trips, im Mai 1954 Klassensieger bei der Mille Miglia geworden und damals gerade am Beginn seiner Karriere, errang auf dem Eifelkurs eine Bronzeplakette.

Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1954 nahm Porsche-Rennleiter Huschke von Hanstein den gebürtigen Kölner 1955 mit zum 12-Stunden-Rennen nach Sebring. Dort fuhr der Graf aus dem Rheinland auf einem Porsche der Konkurrenz davon, heimste zahlreiche Trophäen ein und wurde in der Folgezeit zum „Darling“ der Amerikaner.

Als Graf Trips 1961 in Monza tödlich verunglückte, waren auch die Amerikaner „shocking“. Eine geplante Verfilmung seines Lebens mit Robert Redfort in der Hauptrolle scheiterte, aber die Disney-Produktion setzte „Taffy“ - so nannten ihn die Amerikaner – Mitte der 60er Jahre doch noch ein „kleines Denkmal“ und gab „Herbie“ in Erinnerung an Graf Trips, dem wohl prominentesten VW-Rennfahrer, die Startnummer 53.