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Peter Zakowski

* 13. Mai 1966 in Niederzissen

Peter Zakowski war seit seiner Kindheit mit dem Rennsport verbunden: zusammen mit seinem Vater Erich reiste er bereits als Kind und Jugendlicher zu vielen Rennveranstaltungen.

Nach Beendigung der Schulzeit im Internat mit Mittlerer Reife absolvierte Peter Zakowski eine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker im elterlichen Betrieb. Dies ermöglichte ihm, sich parallel zur schulischen und beruflichen Ausbildung bereits mit 14 Jahren professionell dem Motorsport zu widmen. Auf den Sieg der Kart-Europameisterschaft 1982 folgte 1983 der Sieg der US Thunderbird Championship in den USA.

Nach seinen Kart-Erfolgen wechselte er in die Formel Ford. Von 1986 bis 1990 startete Zakowski in der Formel 3. In den Jahren 1990 und 1991 stieg er in die Formel 3000 auf. 1991 wechselte Zakowski in die DTM und fuhr dort für das Privatteam Unitron einen BMW M3. In 21 Rennen erzielte er vier Punkte und belegte Platz 24 in der Gesamtwertung. In diesem Jahr gewann er auch den ITR-Cup.

1997 gewann Zakowski zum ersten Mal das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, in diesem Rennen noch auf BMW M3 des Teams Scheid Motorsport. 1999, 2001 und 2002 wiederholte er den Triumph und gewann auf Zakspeed Viper. 2000 wurde er hier Zweiter, 2005 Dritter.

Peter Zakowski wechselte 1983 vom Kartsport in die Formel Ford 2000. Nach nur zwei Jahren erhielt er einen der begehrten VW-Werksfahrer-Verträge und fuhr als bester Nachwuchspilot bis 1987 für die Wolfsburger. 1989 gründete er sein eigenes Formel-3-Team und errang als Erster einen Honda-Sieg in Deutschland. Mit dem Wechsel vom Formel- in den Tourenwagensport gewann Zakowski auf Anhieb die ITR Cup Meisterschaft und rundete damit erfolgreich seine Karriere ab.

Im Saisonwechsel von 1990 auf 1991 beschloss Vater Erich Zakowski sich zur Ruhe zu setzen und begann mit der Einarbeitung seines Sohnes Peter in den Rennstall Zakspeed. 1993 hat Peter Zakowski die Firma komplett übernommen.

Parallel zu den geschäftlichen Aktivitäten hat Zakowski im Jahr 1995 seine Liebe zur Nordschleife entdeckt und sich dort nach einem Mercedes 190 EVO mit der legendären Zakspeed Viper engagiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Neben vier Gesamtsiegen des 24 h-Rennens auf der Nordschleife erzielte er bis 2004 zusätzlich 22 Gesamtsiege in der Langstreckenmeisterschaft VLN.