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Harald Grohs

* am 28. Januar 1944 in Essen.

Harald Grohs absolvierte eine Ausbildung zum Kaufmann und begann seine Motorsportkarriere 1973 auf einem Porsche 911 T. Schon 1976 schaffte er den internationalen Durchbruch: Er fuhr im BMW-Team zusammen mit Hans-Joachim Stuck, Ronnie Peterson, Gunnar Nilsson, Jody Scheckter und John Fitzpatrick.
Nach einem kurzen Abstecher in die Formel 2 konzentrierte sich Grohs auf Sport- und Tourenwagen. Weiterhin bestritt er die Rennen zur DRM und in der Marken-Weltmeisterschaft, gewann auf einem Porsche 935J das 6-Stunden-Rennen von Silverstone und siegte mit Rolf Stommelen in Mosport und Road America.

Im Premierenjahr der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft gewann Grohs auf einem BMW 635 CSi vier Rennen und wurde Dritter im Gesamtklassement. 1985 wiederholte er diesen Erfolg. Insgesamt konnte Grohs sieben DTM-Rennen gewinnen, er stand neun Mal auf der Pole-Position und erzielte sechs schnellste Rennrunden. Ende 1988 wich der Essener Privatfahrer der Dominanz der Werke und fuhr ab 1989 in der Japanischen Sportwagen-Meisterschaft. Dass Grohs nichts von seinen fahrerischen Qualitäten eingebüßt hatte, bewies er 1995 mit dem Gesamtsieg im Porsche-Carrera-Cup.
1997 bestritt er seine letzte komplette Saison als aktiver Fahrer und widmete sich danach dem Aufbau eines eigenen Rennteams.

Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring wurde er noch einige Male „rückfällig“, so auch 2015, als er einen BMW 235i zum Klassensieg fuhr.




Auf der Renhnpiste ...

Text: Thomas Födisch - Foto: Michael Behrndt