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Willi Kauhsen

Infotafel im Museum

* am 19. Mai 1939 in Aachen.

1963 sorgte der gebürtige Aachener Willi Kauhsen erstmals für sportliche Schlagzeilen: Mit seinem Porsche 356 Super 90 Cabriolet holte er sich erste Lorbeeren bei Bergrennen in den Ardennen und in der Eifel. Danach startete Kauhsen auf der Rundstrecke – und gewann 1967 den Titel in der Tourenwagen-Europameisterschaft auf einem Fiat-Abarth 1000 TC.
Der Aachener fuhr danach die privaten Porsche seines Freundes Freiherr Karl von Wendt. 1969 wechselte er als Allroundmann zu Porsche und hatte sich schon nach kurzer Zeit nicht nur einen guten Ruf als Rennfahrer verschafft, sondern war dem damaligen Entwicklungschef Ferdinand Piech als excellenter Test- und Versuchsfahrer aufgefallen.

Auf der Rennpiste ...

Text und Fotos: Michael Behrndt

Später erzielte er auf den verschiedensten Porsche-Fahrzeugen zahlreiche Klassensiege, unter anderem bei den „1000 Kilometern von Monza“ und bei der Targa Florio. In die Siegerlisten trug sich Kauhsen auch beim „Marathon de la Route (im Porsche 914) und im 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps (im Porsche 911) ein. Zusammen mit Gerard Larrousse belegte er 1970 in Le Mans den zweiten Platz hinter dem siegreichen Porsche 917 von Hans Herrmann und Richard Attwood. Später übernahm Kauhsen für Porsche die Aufgabe des Werks-Testfahrers für den 917/10 in der CanAm-Serie. Tausende von Versuchs-Kilometern, die Kauhsen mit den Turbo-Boliden absolvierte, verhalfen danach Mark Donohue und George Follmer zu zahlreichen Siegen.
Das europäische Gegenstück zur CanAm-Serie war damals die Interserie. Kauhsen war einer der Männer, die in diesen Rennen Geschichte schrieben. 1975 folgte der Gewinn der Markenweltmeisterschaft mit Alfa Romeo. Kauhsen fungierte als Teamchef – allein schon seine Fahrer-Besetzungen waren Weltklasse, denn die Piloten hießen unter anderem Andretti, Reutemann, Ickx, Mass, Bell, Pescarolo, Lafitte, Brambilla und Watson. Weniger erfolgreich verliefen Engagements in der Formel 1 und in der Formel 2.

... und im Museum

Das europäische Gegenstück zur CanAm-Serie war damals die Interserie. Kauhsen war einer der Männer, die in diesen Rennen Geschichte schrieben. 1975 folgte der Gewinn der Markenweltmeisterschaft mit Alfa Romeo. Kauhsen fungierte als Teamchef – allein schon seine Fahrer-Besetzungen waren Weltklasse, denn die Piloten hießen unter anderem Andretti, Reutemann, Ickx, Mass, Bell, Pescarolo, Lafitte, Brambilla und Watson. Weniger erfolgreich verliefen Engagements in der Formel 1 und in der Formel 2
Das europäische Gegenstück zur CanAm-Serie war damals die Interserie. Kauhsen war einer der Männer, die in diesen Rennen Geschichte schrieben. 1975 folgte der Gewinn der Markenweltmeisterschaft mit Alfa Romeo. Kauhsen fungierte als Teamchef – allein schon seine Fahrer-Besetzungen waren Weltklasse, denn die Piloten hießen unter anderem Andretti, Reutemann, Ickx, Mass, Bell, Pescarolo, Lafitte, Brambilla und Watson. Weniger erfolgreich verliefen Engagements in der Formel 1 und in der Formel 2
Nach einem weiteren Übersee-Gastspiel, diesmal in Kanada als Autohändler, kehrte Willi Kauhsen nach Deutschland zurück, um das elterliche Transportgeschäft weiterzuführen.
Porsche-Mann Klaus Bischof schrieb einmal über ihn:

„Willi Kauhsen, der Fuhrunternehmer, Gastronom, Rennfahrer, Testpilot, Teamchef und Autohändler.“