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Benzin-Zimmer Taffy

Die Helden von einst

Blick aus dem Fenster auf die Statue

von Wolfgang Graf Berghe von Trips. Das Original steht asm Nürbuergring.

Rennen von 1951-1961

Diese Dokumentation der ersten 11 Weltmeisterschafts-Jahre in der Formel 1 ist außergewöhnlich. Wer kennt sie nicht, die Helden von damals: Dr. Nino Farina, der erste Weltmeister, Alberto Ascari, zweifacher Weltmeister und natürlich der erfolgrreichste Fahrer Juan Manuel Fangio, der fünfmal Welzmeister wurde und das auf fünf verschiedenen Fahrzeugmarken. Und, und, und ...
Wer Lust hat, kann in den ausliegenden Verzeichnissen stöbern und erfährt alles über die Rennen zwischen 1950 und 1961 und über alle Piloten, die in dieser Zeit an einem Rennen teilgenommen haben. Hier können Sie sich nach einem Klick [185 KB] einen kleinen Vorgeschmack holen. Hier kann man stundenlang verweilen - und wenn man will, auch "Benzin reden" mit anderen Rennsportfreunden ...

So begann es ...

Die Oberste Motorsportbehörde, die Fédération Internationale de l´Automobile (FIA), schrieb 1950 erstmals eine Automobil-Weltmeisterschaft für Rennfahrer aus. In der ersten Formel-1-WM-Saison (1950) wurden die Großen Preise von England, Monaco, der Schweiz, von Belgien, von Frankreich und von Italien in das Weltmeisterschaftsprogramm aufgenommen. Die Punkteverteilung für das Championat lautete: 8 Punkte für den Sieger, 6, 4, 3 und 2 Punkte für die nächstplatzierten Fahrer. Der Pilot, der im Rennen die schnellste Runde fuhr, erhielt einen Punkt.

Punkteverteilung, Regularien und technische Bestimmungen wurden im Laufe der Jahre mehrfach modifiziert. Auch die Anzahl der jährlich zur Weltmeisterschaft zählenden Rennen änderte sich, ebenso die Austragungsorte und die Länder, die den Status für ein WM-Rennen erhielten. 1958 wurde neben der Fahrer-Weltmeisterschaft auch ein WM-Championat für Konstrukteure eingerichtet.
Guiseppe Farina gewann 1950 auf einem Alfa Romeo den ersten WM-Titel.

Seit 1950 gingen bei den Formel-1-WM-Läufen alle renommierten Rennwagenhersteller mit den bekanntesten Piloten ihrer Zeit an den Start - auch heute noch sind die Fahrerweltmeisterschaft und die Konstrukteurs-WM die härtest umkämpften Championate im Motorsport. In den folgenden Jahren holten sich Fahrer wie Juan Manuel Fangio, Alberto Ascari, Mike Hawthorn und Jack Brabham die Weltmeisterschaft - die siegreichen Rennställe hießen Maserati, Ferrari, Mercedes-Benz und Cooper.

Weitere Titelträger in den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren waren u.a. Jim Clark (Lotus), John Surtees (Ferrari), Jackie Stewart (Matra und Tyrrell), Graham Hill (BRM und Lotus), Jochen Rindt (Lotus), Emerson Fittipaldi (Lotus), Niki Lauda (Ferrari und McLaren), Nelson Piquet (Brabham und Williams), Alain Prost (McLaren und Williams), Ayrton Senna (McLaren) und Mika Häkkinen (McLaren). Juan Manuel Fangio war bis zum Jahr 2002 mit fünf gewonnenen Fahrer-Weltmeisterschaftstiteln erfolgreichster Pilot. Der Argentinier wurde von Michael Schumacher entthront, der das Championat insgesamt sieben Mal gewann (1994 und 1995 auf Benetton, von 2000 bis 2004 auf Ferrari).