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Chronologie eines Sportlerlebens

Wolfgang Graf Berghe von Trips

Auf der hervorragend gestalteten Website der von Wolfgang Graf Berghe von Trips gegründeten Scuderia Colonia sind viele Stationen aus dem Leben des Grafen aufgezeichnet. Ein Besuch dort lohnt sich insbesondere für all diejenigen, die sich vor einem Museumsbesuch näher über Graf Trips informieren nöchte. Ein Klick auf das nebenstehende Signet der Scuderia bringt Sie direkt auf deren Website.

Cockpits, Pisten und Bühnen

In den nachfolgenden Aufstellungen sind alle bedeutenden Ereignisse und Rennen der Jahre 1950 bis 1961 erfaßt. Reinold Louis hat diese Aufstellung nach langen Recherchen in der Biografie über Graf Trips veröffentlicht. Sollten Sie Ergänzungen oder Korrekturen beisteuern können, wären wir Ihnen für Hinweise per Mail sehr dankbar. Die Aufstellung wird nach und nach mit entsprechenden Abbildungen ergänzt.

Mike Riedner (Creative Services), ehemaliges Mitglied der Gründungsmannschaft, Redakteur und Redaktionsleiter der Motor Klassik, der sich seit 30 Jahren beruflich mit dem Thema historische Fahrzeuge und Automobilrennsport befaßt, hat uns an seinem reichen Erfahrungsschatz teilnehmen lassen und so konnten wir einige Korrekturen und Ergänzungen (Stand: November 2016) in die nachstehende Aufstellung einpflanzen.

Alle Rennen Graf B.v. Trips

Nachweise der von Wolfgang Graf Berghe von Trips zwischen 1950 und 1961 bestrittenen Wettbewerbe und Rennen sowie seiner Ehrungen und Auszeichnungen

Erläuterungen:

(1) Lauf zur Formel-1-Fahrer-Weltmeisterschaft
Entsprechend der Hubraumeinteilung bei den Touren-, GT- und Rennsportwagen gibt es seit 1947 bei den Rennwagen eine Einteilung, die jedem Teilnehmer die gleichen Chancen garantieren soll.
Von 1954 bis 1960 ist der Hubraum der Saugmotoren auf 2.500 ccm begrenzt, es gibt keine Gewichtsvorschriften. Die Länge der Grand-Prix-Rennen, in denen es um den höchsten Titel im Automobilsport, die Weltmeisterschaft, geht, ist von 1954 - 1957 auf 300 km Länge oder mindestens 3 Stunden Dauer, ab 1958 auf 200 bis 300 km Länge oder mindestens 2 Stunden Renndauer festgesetzt.
Mit Beginn des Jahres 1961 wird die seit 1957 gültige Formel 2 für gebläselose Motoren bis 1500 ccm in leicht abgeänderter Form zur Formel 1.
Länge der WM-Läufe: 300 bis 500 km oder mindestens 2 Stunden. Diese Formel behält bis Ende 1965 Gültigkeit.

(2) Lauf zur (inoffiziellen) Formel-2-Marken-Weltmeisterschaft des Jahres 1960
Die Wagen mit Motoren bis 1.500 ccm laufen „mangels Masse“ bis 1959 zumeist als „Anhängsel“ der Formel 1. Erst 1960, im letzten Jahr der 2,5-Liter-Formel, werden verstärkt Formel-2-Rennen als „Test“ für die ab 1961 gültige „neue Formel 1“ durchgeführt.

(3) Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft (Coupe des Constructeurs)
Diese Rennen auf den „klassischen Strecken“ gehen über eine große Distanz und zwei Fahrer wechseln sich alle zwei bis drei Stunden am Steuer ab. Die Erfolge des Fahrers werden der Automarke zugerechnet. Dabei spielt es keine Rolle, wie viele und welche Fahrer daran beteiligt sind.

(4) Lauf zur Europa-Bergmeisterschaft
Bergrennen finden nach dem Krieg erstmals im Jahre 1957 statt und werden für Sportwagen bis zu 2.000 ccm ausgeschrieben. 1958 wird der Hubraum auf 1,5 Liter begrenzt. 1959 wird aus der Europameisterschaft die „Internationale Bergmeisterschaft“.
Der Wettbewerb wird vom Fahrer gewonnen, unabhängig von der Automarke, die er im Laufe des Jahres gefahren hat.

(5) Lauf zur Deutschen Meisterschaft für Rennsportwagen bis 1.500 ccm
Rennsportwagen sind für den Rennsport gebaute Spezialfahrzeuge, die einzeln oder in kleinen Serien hergestellt werden. Als Vorschrift gelten zwei Sitze (von denen einer verdeckt sein darf), eine die Räder verschließende Karosserie, Lichtanlage, automatischer Starter, Windschutzscheibe von bestimmter Höhe und ein Verdeck, das aber nur für die „Abnahme-Sportkommissare“ gebaut wird und bei Rennen „versenkt“ wird.

(6) Lauf zur Deutschen Meisterschaft für Seriensport- und GT-Wagen bis 1300 ccm
GT (Grand Tourisme)-Wagen sind Serienfahrzeuge, die einen sportlichen Anstrich haben. Sie müssen mindestens zwei Sitzplätze aufweisen und in einem Jahr mit mindestens 100 Stück gebaut werden.

(7) Lauf zur Deutschen Meisterschaft für Seriensport- und GT-Wagen bis 1.600 ccm

(8) Lauf zur Deutschen Meisterschaft für GT-Wagen bis 2.000 ccm



1950: BMW R51

Oktober 1950, Dorfmarsch/Braunschweig
Orientierungsfahrt des Braunschweiger BMW-Clubs
5. Platz auf BMW 500 ccm R 51 nach 120 km

Oktober 1950 Krefeld – Leverkusen
ADAC-Rheinlandfahrt
Silbermedaille auf BMW 500 ccm R 51 nach 530 km

19. November 1950 in Hamburg
Motorrad-Geländefahrt
Teilnahme auf BMW 500 ccm R 51

1951: BMW R 51 und Borgward

4. September 1951 in Kerpen
Motorrad-Geschicklichkeits-Turnier
Teilnahme auf BMW 500 ccm R 51

11. September 1951 in Frechen
Geländefahrt aus Anlaß der Stadtwerdung
Teilnahme auf BMW 500 ccm R 51

16. September 1951 in Bad Neuenahr
Schönheits-Konkurrenz
Teilnahme auf einem Borgward-Sport mit Gert Höfermann

29./30. September 1951 in Bad Liebenzell
Deutsche Schwarzwaldfahrt – Zuverlässigkeitsfahrt für Motorräder
1. Platz auf BMW 500 ccm R 51 mit Hans-Rolf Clasen und Helmut Beyel als Mannschaft des ADAC Gau Nordrhein - 3. Platz in der Einzelwertung in der Klasse bis 500 ccm


1952: BMW R51, R68, Tornax und Vespa

Januar 1952 auf dem Nürburgring
ADAC-Rheinlandfahrt
Teilnahme auf BMW 500 ccm R 51

März 1952 im Siebengebirge
Westdeutsche Zuverlässigkeitsfahrt
Goldmedaille auf BMW 500 ccm R 51

März 1952 Deutschlandfahrt
auf Vespa, wegen Maschinenschaden ausgefallen

Sommer 1952 Hessenfahrt
auf BMW 500 ccm R 51, wegen Reifenschaden ausgefallen

Sommer 1952 in Velbert
Bronzemedaille auf BMW 500 ccm R 51

November 1952 Nürburgring
ADAC-Rheinlandfahrt
Teilnahme auf BMW 600 ccm R 68

Winter 1952/1953
Wintersternfahrt für Motorräder
Silbermedaille auf Tornax

1954: Porsche, Tornax, VW-Spezial

5. - 7. März 1954 in Bad Dürkheim
1. Rallye Trifels – 500 km Nacht-Zuverlässigkeitsfahrt
Bronzeplakette auf Porsche 1.300 ccm mit Hans-Rolf Clasen
Goldplakette u.a. für Friedrich Victor Rolff

4. April 1954 Rund um Trifels
7. Pfälzische Zuverlässigkeitsfahrt
Goldmedaille auf Porsche 1.300 ccm mit 433 Punkten
Silber: Friedrich Victor Rolff auf Porsche (399)
In der Klasse über 1.300 ccm gewann Hans Lappe auf Porsche (416,5 Punkte) eine Goldmedaille


2. Mai 1954 in Brescia/Italien
XXI. Mille Miglia (3)
1. Platz auf Porsche in der Klasse GT-Wagen bis 1.300 ccm mit Walter Hampel in 14:11:23 Stunden (112,546 km/h), 33. Platz im Gesamtklassement
1. Alberto Ascari (Lancia D 24) 11:26:10 (139,645 km/h)

Mai 1954 in Deutschland
Internationale Bäder-Rallye
Plazziert auf Porsche 1.300 ccm

23. Mai 1954 auf dem Nürburgring
XVII. Internationales ADAC-Eifelrennen (6)
2. Platz auf Porsche mit 108,9 km/h
1. Jeeser (Tübingen) auf Porsche (109,3 km/h), 3. Engel (106,9 km/h), 4. Dr. Spiegel (106,5 km/h)
Klasse bis 1.300 ccm: 1. Friedrich Victor Rolff (106,3 km/h, neuer Klassenrekord)

Stand der Deutschen Meisterschaft:
Bis 1.600 ccm: Jeeser 6 Punkte, Graf Trips 4, Engels 3, Dr. Spiegel 2, Hans Lappe 1 Punkt Bis 1.300 ccm: Rolff 6 Punkte, Nathan 4, Götze 3, Elmhors 2 Punkte

Juni 1954 in Versage/Belgien
24 Stunden-Rennen von Versage
2. Platz auf Tornax 350 ccm mit Edgar Kania (?)
Gesamtklassement 3. oder 4. Platz

Juni 1954 in Wildeshausen
Rund um Wildeshausen
Plaziert auf Tornax

1. August 1954 auf dem Nürburgring
XVII. Großer Preis von Deutschland des AvD (6)
2. Platz (unter dem Pseudonym Axel Linther) auf Porsche mit 106,8 km/h
1. Helm Glöckler (Frankfurt) auf Porsche (106,9 km/h), 5. Hans Lappe (Bensberg) auf Porsche (105,5 km/h)
Klasse bis 1.300 ccm: 1. Rolf Götze (Burscheid), 4. Friedrich Victor Rolff

Stand der Deutschen Meisterschaft
Bis 1.600 ccm: Axel Linther (Graf Trips) 8 Punkte, Helm Glöckler 6, Jeeser 6, Spingler 3
Bis 1.300 ccm: Rolf Götze 9 Punkte, Friedrich Victor Rolff 8 Punkte, Max Nathan 7 Punkte

19. September 1954 in Berlin
Großer Preis von Berlin – Internationales Avus-Rennen des AvD (6)
5. Platz (unter dem Pseudonym Axel Linther) auf Porsche mit 1 Runde Rückstand in 48:40,3 Minuten
1. Helmut Polensky in 47:45,2 Minuten (156,5 km/h, neuer Klassenrekord), 2. Conty (151,6 km/h), 3. Heuberger (151,2 km/h), 4. Richard von Frankenberg (148,3 km/h)
Klasse bis 1.300 ccm: 1. Friedrich Victor Rolff. Mit 3:08,7 (158,6 km/h) fuhr er die schnellste Runde

3. Oktober 1954 auf dein Nürburgring
Internationale ADAC-Rheinlandfahrt
Bronzemedaille auf VW-Spezial
Goldmedaille u.a. für H. Oebels (Düren) als Klassensieger und für Friedrich Victor Rolff (Porsche). Am Start waren 33 Sport- und 105 Tourenwagen

Endstand der Deutschen Meisterschaft 1954:
Seriensport- und GT-Wagen bis 1.600 ccm:
Deutscher Meister 1954: Axel Linther (Graf Trips) 10 Punkte, 2. Helm Glöckler (Frankfurt) 7 Punkte, 3. Josef Jeeser (Tübingen) 6 Punkte, 4. Helmut Polensky (Karlsruhe) 6 Punkte

Seriensport- und GT-Wagen bis 1.300 ccm:
Deutscher Meister 1954: Friedrich Victor Rolff (Weiden) 14 Punkte, 2. Max Nathan (Mainz) 11 Punkte, 3. Rolf Götze (Burscheid) 9 Punkte

Dezember 1954:
Verleihung der Ehrenmitgliedschaft und Überreichung der Ehrennadel des MC Neubottenbroich an Graf Trips, Friedrich Victor Rolff und Matthias Wasel

Verleihung der „Goldenen Ehrennadel mit Eichenlaub und Brillanten“ an Graf Trips und an Friedrich Victor Rolff durch den Kölner Porsche-Club.

Verleihung der „Großen Sportplakette“ an Graf Trips und an Friedrich Victor Rolff durch Regierungspräsident Dr.Wilhelm Warsch

1955: Porsche, Mercedes 300 SL und SLR

30. April 1955 in Brescia/Italien
XXII. Mille Miglia (3)
2. Platz auf Porsche in der Klasse GT-Wagen bis 1.300 ccm hinter Richard von Frankenberg/Oberndorff in 12:58:39 Stunden (123,059 km/h)
1. Gesamtwertung: Stirling Moss/Jenkinson in 10:07.48 Stunden (157,651 km/h)

Mai 1955
XVIII. Internationales ADAC-Eifelrennen (7)
1. Platz auf Porsche mit 104,3 km/h
2. Paul Ernst Straehle (Porsche) 1:48 Minuten zurück

10. Juli 1955 in Cortina d’Ampezzo/Italien
IX. Coppa d’Oro delle Dolomiti
ausgeschieden auf Porsche in der Klasse GT-Wagen bis 1.300 ccm

7. August 1955 in Kristianstad/Schweden
Großer Preis für Sportwagen auf Mercedes 300 SL, nach Defekt und Unfall ausgeschieden
1. Platz Karl Kling

14. August 1955 in Karlskoga/Schweden
Sportwagen-Rennen - Kanonloppet
3. Platz auf Mercedes 300 SL

28. August 1955 auf dem Nürburgring
Internationales 500-Kilometer-Rennen des ADAC (7)
1. Platz auf Porsche nach 22 Runden (501,820 km)

17. September 1955 in Dundrod/Irland
Tourist Trophy (3)
3. Platz auf Mercedes 300 SLR mit Andè Simon
1. Stirling Moss/John Fitch (Mercedes 300 SLR) 7:03: 11 Stunden, 2. Juan Manuel Fangio/Karl Kling (Mercedes 300 SLR) 7:06:32

14. /15. Oktober 1955 in Wiesbaden
XVII. Rallye Wiesbaden (7)
3. Platz auf Porsche

Mike Riedner (Creative Services), ehemaliges Mitglied der Gründungsmannschaft, Redakteur und Redaktionsleiter der Motor Klassik, der sich seit 30 Jahren beruflich mit dem Thema historische Fahrzeuge und Automobilrennsport befaßt, hat uns an seinem reichen Erfahrungsschatz teilnehmen lassen und so konnten wir einige Korrekturen und Ergänzungen (Stand: November 2016) in die nachstehende Aufstellung einpflanzen.

1956: Porsche, Mercedes 300 SL, Ferrari

Februar 1956 Bad Neuenahr/Garmisch
Wintersternfahrt Bad Neuenahr-Garmisch
Teilnahme auf ? mit Siegfried Günther (München)

25. März 1956 in Sebring/USA
The Florida International Twelve-Hour Grand-Prix of Endurance (3)
1. Platz auf Porsche 1.500 ccm mit Hans Herrmann, 6. Platz im Gesamtklassement und Sieger der Indexwertung
2. und 7. im Gesamtklassement: Jack McAfee/Peter Lovely (Porsche)

Gesamtklassement: 1.Juan Manuel Fangio/Eugenio Castellotti (Ferrari) nach 194 Runden (1.008,80 Meilen), 2. Luigi Musso/Harry Schell (Ferrari), 3. Sweikert/Enslay (Jaguar), 4. Shelby/Salvadori (Aston Martin), 5. Jan Behra/Piero Taruffi (Maserati)

29. April 1956 in Brescia/Italien
XXIII. Mille Miglia (3)
ausgeschieden auf Mercedes 300 SL mit Horst Straub nach einem Unfall kurz vor Pescara. Zeitweilig 2. Platz im Gesamtklassement
1. Eugenio Castellotti in 11:37:10 (137,442 km/h), 2. Peter Collins/Louis Klementaski 11:49:28 (135,060 km/h)

27. Mai 1956 auf dem Nürburgring
II. Internationales ADAC-1.000-km-Rennen (3)(5)
1. Platz (Klassensieg) auf Porsche RS mit Umberto Maglioli nach 44 Runden in 8:01:45,9 Stunden (125,0 km/h), 4. Platz im Gesamtklassement
2. Hans Herrmann/Richard v. Frankenberg (Porsche) 8:06:10,2 (123,8 km/h), 3. Edgar Barth/Arthur Rosenhammer auf AWE (121,1 km/h)
Gesamtklassement: 1. Stirling Moss/Jean Behra/Pierre Taruffi/Harry Schell (Maserati) 44 Runden in 7:43:54,5 Stunden (129,7 km/h). Der Wagen wurde von Pierre Taruffi/ Harry Schell bis zur 20. Runde gefahren, dann von Stirling Moss/Jan Behra übernommen, 2. Juan Manuel Fangio/Eugenio Castellotti (Ferrari) 7:44:20,7, 3. Phil Hill/Ken Wharton/Alfonso de Portago/Oliver Gendebien (Ferrari) 7:53:55,9. Der Wagen wurde von Alfonso de Portago/Oliver Gendebien bis zur 20. Runde gefahren, dann von Phil Hill/Wharton übernommen, 5. Peter Collins/Brooks (Aston Martin) 1 Runde zurück, 6. Richard v. Frankenberg/Hans Herrmann (Porsche) 8:06:10,2
Hinweis: bis einschließlich 1958 mußten die jeweiligen Klassensieger die volle Distanz von 44 Runden fahren; daraus erklärt sich die unterschiedliche Zahl der Runden. Erst ab 1959 wurden alle Wagen aller Klassen abgewunken, wenn der Gesamtsieger das Ziel passiert hatte

Stand der Deutschen Meisterschaft der Rennsportwagen bis 1.500 ccm:
1. Wolfgang Graf Berghe von Trips 8 Punkte, 2. Hans Herrmann und Richard v. Frankenberg je 6,5 Punkte, 4. Paul Thiel 1 Punkt


Juni 1956:

Enzo Ferrari beauftragt seinen Rennleiter Eraldo Sculatti, Graf Trips folgende Offerte zu unterbreiten: Graf Trips soll bereits am 24. Juni 1956 in Monza beim Supercortemaggiore (Sportwagen-Rennen bis 1,5 und bis 2 Liter) für die Scuderia aus Maranello zu starten. Graf Trips trainiert zusammen mit Hans Herrmann auf einem Ferrari 500 Mondial Scaglietti. Das Rennen bestreitet er aber gemeinsam mit dem amerikanischen Formel-1- und Sportwagen-Piloten Harry Schell. Schon in der 2. Runde kommt für das amerikanisch-deutsche Team das Aus, weil Schell den Wagen mit Motorschaden abstellen muss.
Trainings-Läufe gelten bereits als offizieller Werks-Einsatz auf dem jeweiligen Fabrikat.
Somit startete Graf Trips erstmalig am Wochenende vom 22. bis 24. Juni 1956 für Ferrari.
(mitgeteilt von Juliane Klingele April 2016)

5. August 1956 auf dem Nürburgring
Großer Preis von Deutschland des AvD (5)
ausgefallen auf Porsche RS

12. August 1956 in Schweden
Großer Preis von Schweden in Kristianstad - Rennstrecke Rabelövsbanan
2. Platz auf Ferrari mit Peter Collins

16. September 1956 auf der Avus
Großer Preis von Berlin des AvD (8)
1. Platz auf Mercedes 300 SL nach 38:40,8 Minuten (193,0 km/h), 2. Karl Zeller (189,0 km/h), 3. Wolfgang Seidel (187,3 km/h)
Anschließend ohne Pause Start im Rennsportwagen

16. September 1956 auf der Avus
Großer Preis von Berlin des AvD (5)
1. Platz auf Porsche RS nach 1:13:19,1 Stunden (203,8 km/h), 2. Hans Herrmann auf Porsche (203,5 km/h), 3. Arthur Rosenhammer (Dessau) auf AWE (199,8 km/h), 4. Paul Thiel (Eisenach) auf AWE (197,7 km/h). Für die absolut schnellste Runde in allen Wagenklassen erhielt Graf Trips das „ Goldene Volant“ des Verbandes der Deutschen Motorsport-Journalisten (VDM). Vorherige Preisträger waren Juan Manuel Fangio und Edgar Barth

1956 auf der Rundstrecke bei Le Mans/Frankreich
24-Stunden-Rennen von Le Mans (3)
1. Platz (Klassensieg) auf Porsche 1500 RS mit Richard v. Frankenberg, 5. Platz Gesamtklassement und 2. Platz in der Indexwertung

1956 in Stuttgart
Solituderennen (5)
2. Platz auf Porsche 1500 RS

Endergebnis 1956 der Deutschen Meisterschaft Rennsportwagen bis 1500 ccm:1. Hans Herrmann (Stuttgart) 30 Punkte, 2. Wolfgang Graf Berghe von Trips (22,5), 3. Richard v. Frankenberg (12,5 Punkte)

1957: Ferrari, Porsche



13. Januar 1957 auf dem Autodromo Municipal von Buenos Aires
Großer Preis von Argentinien (1)
6. Platz auf Ferrari mit Peter Collins
1. Juan Manuel Fangio (Maserati) nach 100 Runden (391,236 km) mit 129,74 km/h, 2. Jean Behra, 3. Carlos Menditeguy, 4. Harry Schell, 5. José Froilan Gonzalez/Alfonso de Portago u.a.

20. Januar 1957 auf dem Autodromo Municipal von Buenos Aires
Mil Kilometros de la Ciudad de Buenos Aires (3)
3. Platz auf Ferrari 3,5-Liter mit Eugenio Castellotti und Alfonso de Portago

27. Januar 1957 in Buenos Aires
Formel-1-Rennen in zwei Läufen um den „Großen Preis von Buenos Aires“
9. Platz auf Ferrari im 1. Lauf zusammen mit Peter Collins
8. Platz auf Ferrari im 2. Lauf (alleine)
Gesamtsieger: Juan Manuel Fangio (Maserati)

Februar 1957 auf Kuba
Großer Preis von Kuba für Sportwagen
4. Platz auf Ferrari 2-Liter

12. Mai 1957 in Brescia/Italien
XXIV. Mille Miglia (3)
2. Platz auf Ferrari 3,5-Liter in 10:30,48 Stunden (151,91 km/h)
1. PieroTaruffi (Ferrari 4,5-Liter) in 10:27,47 Stunden (152,632 km/h), 3. Oliver Gendebien/Jack Washer 10:35:53 (150,698 km/h), 4. Giorgio Scarlatti, 5. Umberto Maglioli u.a.

19. Mai 1957 auf dem Monaco-Circuit in Monte Carlo
Großer Preis von Monaco (1)
ausgeschieden auf Ferrari durch Unfall 9 Runden vor Schluß
1. Juan Manual Fangio (Maserati) nach 330,22 km in 3:10:12,8 Stunden (104,16 km/h), 2. Tony Brooks, 3. Masten Gregory u.a.

26. Mai 1957 auf dem Nürburgring
Trainingsunfall mt Ferrari 250 GT

25. August 1957 in Lenzerheide/Schweiz
Grand-Prix Suisse de la Montagne (4)
1. Platz auf Porsche RS

8. September 1957 auf dem Autodromo Nazionale die Monza
Großer Preis von Italien (1)
3. Platz auf Ferrari mit 2 Runden Rückstand 1. Stirling Moss (Vanwall) nach 87 Runden (500,25 km) in 2:35:03,9 (193,563 km/h), 2. Juan Manuel Fangio (Maserati) 2:35:45,1 4. Masten Gregory, 5. Harry Schell, 6. Mike Hawthorn, 7. Tony Brooks u.a.

29. September 1957 bei Athen/Griechenland
Course Internationale de Cote du Mont Parnaß (4)
1. Platz auf Porsche Spyder nach 2 Läufen auf der 6 km langen Strecke in der Gesamtzeit von 8:22,3 Minuten
2. Hans Herrmann (Borgward)

3. November 1957 in Venezuela
Gran Premio de Venezuela (3)
3. Platz auf Ferrari 3-Liter mit Wolfgang Seidel, 2 Runden zurück
1. Peter Collins/Phil Hill (Ferrari 4,1-Liter) nach 101 Runden (1002,93 km) in 6:31:55 Stunden (153,6 km/h), 2. Luigi Musso/Mike Hawthorn 1 Runde zurück, 4. Maurice Trintignant/Oliver Gendebien 5 Runden zurück

1957 in Aosta/Italien
Gran San Bernardo (4)
2. Platz auf Porsche 1500 RS

Endstand 1957 der Fahrer-Weltmeisterschaft Formel 1:
1. Juan Manuel Fangio (Maserati) 40 Punkte, 2. Stirling Moss (Vanwall) 25 Punkte, 3. Luigi Musso (Lancia-Ferrari) 16 Punkte

Endstand 1957 „Coupe des Constructeurs“:
1. Ferrari 36 Punkte, 2. Maserati 25 Punkte, 3. Jaguar 17 Punkte

1958: Ferrari, Porsche

26. Januar 1958 auf dem Autodromo Municipal von Buenos Aires
Mil Kilometros de la Ciudad de Buenos Aires (3)
2. Platz auf Ferrari 3-Liter nach 106 Runden in 6:23:08 Stunden mit Oliver Gendebien 1. Peter Collins/Phil Hill (Ferrari 3-Liter) nach 106 Runden in 6:19:55,4 (158,635 km/h), 3. Stirling Moss/Jean Behra u.a.

2. Februar 1958 auf dem Autodromo Municipal von Buenos Aires
zwei Läufe, formelfrei
ausgeschieden auf Ferrari in der 17. Runde des 1. Rennens
1. Juan Manuel Fangio (Maserati) in 2:38,47, 2. Luigi Musso, 3. Carlos Menditeguy u.a
.

24. Februar 1958 auf Kuba
11. Gran Premio de los 500 Kms de Cuba
4. Platz auf Ferrari 3,8-Liter der Escuderia Chinetti 1. Stirling Moss (Ferrari) nach Abbruch in der 6. Runde

22. März 1958 Sebring/USA
The Florida International Twelve-Hour Grand-Prix of Endurance (3)
auf Ferrari 250/TR58 mit Mike Howthorn in der 160. Runde ausgefallen
1. Phil Hill/Peter Collins (Ferrari 250 TR/58), 200 Runden - 2. Luigi Musso/Oliver Gendebien (Ferrari 250 TR 58), 199 Runden - 3. Harry Schell/Wolfgang Seidel (Porsche 718 RSK), 193 Runden

11. Mai 1958 auf dem Madonie-Circuit auf Sizilien/Italien
42. Targa Florio (3)
3. Platz auf Ferrari 3-Liter nach 10:44:29,3 Stunden mit Mike Hawthorn 1. Luigi Musso/Oliver Gendebien (Ferrari) in 10: 37:58,1 Stunden (94,801 km/h), 2.Jean Behra/Scarlatti in 10:43:37,9 Stunden

18. Mai 1958 auf dem Monaco-Circuit in Monte Carlo
Grand-Prix von Monaco (1)
ausgeschieden auf Ferrari in der 91. (von 100) Runden nach Motorschaden

1. Juni 1958 auf dem Nürburgring
IV. Internationales ADAC- 1000-km-Rennen (3) 3. Platz auf Ferrari 3-Liter mit Oliver Gendebien in 7:33:15 Stunden
1. Stirling Moss/Jack Brabham (Aston Martin 3000) in 7:23:33,0 (135,5 km/h), 2. Mike Hawthorn/Peter Collins (Ferrari) 7:27:17, 4. Luigi Musso/Phil Hill (Ferrari) 1 Runde zurück

21./22. Juni 1958 auf der Rundstrecke bei Le Mans/Frankreich
24-Stunden-Rennen von Le Mans (3)
auf Ferrari mit Wolfgang Seidel, nach einem Unfall ausgeschieden

6. Juli 1958 in Reims/Frankreich
Grand-Prix de l’Automobile Club de France (1) 3. Platz auf Ferrari nach 415 km
1. Mike Hawthorn (Ferrari) 201,8 km/h, 2. Stirling Moss

3. August 1958 auf dem Nürburgring
Großer Preis von Deutschland des AvD (1)
4. Platz auf Ferrari nach 15 Runden (342,1 km) in 2:27:31,3 Stunden 1. Tony Brooks (Vanwall) nach 2:21:15,0 (145,4 km/h), 2. Roy Salvadori (Cooper) 2:24:44,7,3. Maurice Trintignant (Cooper) 2:26:26,2,5. Bruce McLaren (Cooper 1,5 L) 2:27:41,3 (Sieger der Formel-2)

24. August 1958 in Porto/Portugal
Grand-Prix von Portugal (1)
5. Platz auf Ferrari
1. Stirling Moss (Vanwall) in 2:11:27,8 Stunden (167,821 km/h), 2. Mike Hawthorn, 3. Stuart Lewis-Evans, 4. Jean Behra

7. September 1958 auf dem Autodrome Nazionale di Monza
Großer Preis von Italien (1)
ausgeschieden auf Ferrari nach einer Kollision mit Harry Schell in der 1. Runde 1. Tony Brooks (Vanwall) nach 402,5 km in 2:03:47,8 Stunden (195,077 km/h), 2. Mike Hawthorn, 3. Phil Hill u.a.

1958 in Österreich
Flugplatzrennen Zeltweg für Sportwagen
1. Platz auf Porsche 1500 RS

8. Dezember 1958 in München:
Verleihung der „Goldenen Sportnadel mit goldenem Schild“ des ADAC für Verdienste im Automobilsport

8. Dezember 1958 in München
Verleihung des ONS-Pokals als erfolgreichster deutscher Fahrer bei internationalen Rennen

Platz 20 für Wolfgang Graf Berghe von Trips bei der Wahl zum „Sportler des Jahres 1958“ (260 Stimmen).
Sieger wurde der Springreiter Fritz Tiedemann (2.812) vor dem Boxer Gustav (Bubi) Scholz (2.787), den Leichtathleten Manfred Germar (2.502), Armin Hary (2.235) und Martin Lauer (1.827).

Endstand 1958 der Fahrer-Weltmeisterschaft Formel 1:
1. Mike Hawthorn (Ferrari) 42 Punkte, 2. Stirling Moss (Vanwall und Cooper) 41 Punkte, 3. Tony Brooks (Vanwall) 24 Punkte

Endstand 1958 „Coupe des Constructeurs“:
1. Ferrari 36 Punkte, 2. Maserati 25 Punkte, 3. Jaguar 17 Punkte

Endstand 1958 „Coupe der Formel-1-Konstrukteure“ (erstmalig ausgeschrieben):
1. Vanwall 48 Punkte, 2. Ferrari 40 Punkte, 3. Cooper 31 Punkte

BERGRENNEN 1958:
4. Mai 1958 am Mont Parnaß/Griechenland
Großer Bergpreis von Griechenland (4)
1. Platz auf Porsche 1500 in 6:30,6 Minuten, 2. Hans Herrmann, 3. Giulio Cabianca, 4. Edgar Barth, 5. Huschke v. Hanstein

1958 am Mont Ventoux/Frankreich
Großer Bergpreis von Frankreich (4)
2. Platz auf Porsche 1500 in 12:11,8 Minuten 1. Jean Behra in 12:09,8 (106,49 km/h), 3. Edgar Barth 12:24,3, 4. Hans Herrmann 12:28,8

1958 in Trento-Bondone
Großer Bergpreis von Italien (4)
1. Platz auf Porsche 1500 nach 12,9 km in 9:17,1 Minuten. 2. Hans Herrmann, 3. Joakim Bonnier, 4. Edgar Barth, 5. Guilio Cabianca

1958 in Freiburg
ADAC-Bergrennen am Schauinsland (4)
ausgeschieden auf Porsche nach Unfall
1. Joakim Bonnier (Borgward-Hansa 1500 RS) nach 12 km in 14:10,4, 2. Jean Behra, 3. Hans Herrmann, 3. Guilio Cabianca

1958 am Gaisberg/Salzburg
Bergpreis von Österreich (4)
1. Platz auf Porsche 1500 nach zwei Läufen über 8,625 km in 9:24.3 Minuten (4:41.9 und 4:42.4), 2.Joakim Bonnier 9:30.3,3, 3.Hans Herrmann 9:33.4,4. EdgarBarth 9:33,9 Mi nuten

1958 in Ollon Villars
Großer Bergpreis der Schweiz (4)
4. Platz auf Porsche nach 2 Läufen in 11.-21,0 1. Edgar Barth (Porsche) 11:02,3, 2. Joakim Bonnier 11:07,9, 3. Huschke v. Hanstein 11:21,0

Endstand Europa-Bergmeisterschaft 1958:
1. Wolfgang Graf Berghe von Trips (Porsche) 38 Punkte, 2. Joakim Bonnier (Borgward Hansa RS) 31 Punkte, 3. Hans Herrmann (Borgward-Hansa RS) 30 Punkte, 4. Edgar Barth (Porsche) 29 Punkte, 5. Jean Behra (Porsche) 23 Punkte, 6. Guilio Cabianca (Borgward-Hansa) 23 Punkte, 7. Huschke v. Hanstein (Porsche-Carrera) 17 Punkte, 8. Walter (Porsche) 14 Punkte

1959: Stanguellini, Cooper, Porsche, Ferrari

Februar 1959 in Modena
Versuchsfahrten mit dem neuen Stanguellini 1100 nach der Junior-Formel
Schnellste Runde mit 123,9 km/h vor Jean Behra

24. Februar 1959 in Bonn
Überreichung des vom Bundespräsidenten Theodor Heuss verliehenen „Silbernen Lorberblattes“ durch Bundesverkehrsminister Dr. Hans-Christoph Seebohm

8. März 1959 Los Angeles/USA
Großer Preis von Kalifornien –
Sportwagen-Rennen auf Cooper, ausgefallen in der 10. Runde nach Motorschaden
1. Ken Miles (Pomona) auf Porsche Spyder nach 241 km mit 138 km/h, 2. Sam Weiss auf Porsche Spyder 35 Sekunden zurück, 3. Skip Hudson (Ferrari 4,9-Liter)

21. März 1959 in Sebring/USA
The Florida International Twelve-Hour Grand-Prix of Endurance (3)
1. Platz auf Porsche RSK 1700 in der Klasse bis 2.000 ccm mit Joakim Bonnier nach 184 Runden, 3. Platz Gesamtklassement
1. Dan Gurney/Chuck Day auf Ferrari 250 TR/59 (1573,3 km) auf Ferrari (131,09 km/h), 2. Jean Behra/Cliff Allison 187 Runden, 4. Bob Holbert /Don Sesslar (USA) 184 Runden, 5. Edgar Barth/John Fitch 181 Runden

11. Mai 1959 auf dem Monaco-Circuit in Monte Carlo
Grand-Prix von Monaco (1)
ausgeschieden auf Porsche Formel 2
Für Rennen der Formel 1 qualifiziert
1. Jack Brabham auf Cooper T51

24. Mai 1959 auf dem Madonie-Circuit auf Sizilien/Italien
43. Targa Florio (3)
auf Porsche RSK 1600 mit Joakim Bonnier, durch Bruch der Hinterradaufhängung in der letzten Runde nach klarer Führung ausgeschieden
1. Edgar Barth/Wolfgang Seidel auf Porsche RSK 1500 mit 91,39 km/h

8. Juni 1959 auf dem Nürburgring
V. Internationales ADAC-1000 km-Rennen (3)(5)
2. Platz auf Porsche 1500 RSK mit Joakim Bonnier nach 42 Runden, 7. Platz im Gesamtklassement
1. Gesamtklassement: Stirling Moss/Fairmann (Aston Martin) nach 44 Runden in 7:33:18 Stunden (132,8 km/h), 2. Oliver Gendebien/Phil Hill 7:33:59, 3. Brooks/Jean Behra 7:36:45, 4.Hans Herrmann/Maglioli 7:40:57, 5. Dan Gurney/Cliff Allison 43 Runden, 6. (und Sieger der Klasse bis 1.500 ccm) Walter/Heuberger (Porsche) 42 Runden

20./21. Juni 1959 auf der Rundstrecke bei Le Mans/Frankreich
24-Stunden-Rennen von Le Mans (3)
auf Porsche mit Joakim Bonnier, ausgeschieden
1. Roy Salvadori/Shelby (Aston Martin) nach 4347,9 km mit 181,163 km/h, 2. Maurice Trintignant/Paul Frère auf Aston Martin (180,752 km/h), 3. Beurlys/Helde auf Ferrari (166,733 km/h)

5. Juli 1959 in Reims/Frankreich
Coupe de Reims – Formel-2-Rennen
5. Platz auf Porsche nach 1:06:51,7 Stunden
1. Stirling Moss (Cooper-Borgward) nach 1:04:45,2 Stunden (191,864 km/h), 2. Hans Herrmann (Porsche) 1:05:06,8, 3. Joakim Bonnier (Porsche) 1:05:52,0, 4. Maurice Trintignant (Cooper) 1:06:21,1

12. Juli 1959 auf dem Nürburgring
XXII. Internationales ADAC-Eifelrennen auf der 7,747 km langen Südschleife um den Junior-Grand-Prix
1. Platz auf Stanguellini nach 13 Runden (100,7 km) in 48:20,4 Minuten (125,0 km/h) 2. Michael May (Schweiz) auf Stanguellini (123,8 km/h), 3. Gerhard Mitter (122,7 km/h), 4. "Elde" Leon Dernier (121,1 km/h) u.a.

2. August 1959 auf der Avus
Großer Preis von Berlin des AvD (5)
1. Platz auf Porsche RSK nach 25 Runden (207,5 km) in 1:03:32,5 Stunden (195,9 km/h) 2. Joakim Bonnier (Porsche) 1:03:33,6 (195,7 km/h), 3. Heinrich Walter 1:05:15,1, 4. Christian Goethals u.a.
Schnellste Runde: Graf Trips in 2:25,8 (204,8 km/h)

17. August 1959 in Salzburg/Gaisbergstrecke
Großer Bergpreis von Österreich (4)
3. Platz auf Porsche 1500 RSK in 11:36,8 Minuten nach 8,625 km
1. Ernst Vogel (Österreich) auf Porsche 11:29,0, 2. Heinrich Walter (Schweiz) 11:37,0, 4. Edgar Barth 12:20,7 Minuten

5. September 1959 in Goodwood/England
Tourist Trophy (3)
2. Platz auf Porsche 1700 mit Joakim Bonnier
1. Carrol Shelby/Jack Fairman/Stirling Moss (Aston Martin 3000) nach 224 Runden (865 km) in 6:00:46,8 Stunden (143,08 km/h), 3. Oliver Gendebien/Phil Hill/TonyBrooks, 4. Maurice Trintignant/Paul

Frère u.a.

12. Dezember 1959 in Sebring/USA
Grand-Prix der USA (1)
6. Platz auf Ferrari nach 39 Runden in 2:12:42 Stunden (147,545 km/h)
1. Bruce McLaren (Cooper-Climax) nach 42 Runden (351,489 km) in 2:12:35,7 Stunden (159,116 km/h), 2. Maurice Trintignant, 3. Tony Brooks 4. Jack Brabham, 5. Innes Ireland u.a.
Graf Trips war zunächst Fünfter, wurde dann aber nachträglich auf den 6. Platz zurück versetzt. Er hatte seinen Ferrari nach einem Defekt über die Ziellinie geschoben, nachdem der Sieger abgewunken worden war. Das hatte jedoch 12:06,2 Minuten gedauert und deshalb wurde die Runde nicht mehr gewertet, da sie höchstens dreimal so lange wie die schnellste Runde (3:05 Minuten) hätte dauern dürfen

Endklassement 1959 der Fahrer-Weltmeisterschaft Formel 1:
Weltmeister Jack Brabham (Cooper) 31 Punkte, 2. Tony Brooks (Ferrari) 27 Punkte, 3. Stirling Moss (Cooper und B. R. M.) 25,5 Punkte

Endstand 1959 „Coupe des Constructeurs“:
Aston Martin 24 Punkte, Ferrari 22 Punkte, Porsche 21 Punkte

Endstand 1959 „Coupe der Formel-1-Konstrukteure“:
1. Cooper 40 Punkte, 2. Ferrari 32 Punkte, 3. B. R. M. 19 Punkte

1960: Ferrari, Stanguellini, Cooper

31. Januar 1960 auf dem Autodromo Municipal von Buenos Aires
Mil Kilometros de la Ciudad de Buenos Aires (3)
2. Platz auf Ferrari 3-Liter nach 105 Runden in 6:17:42,1 Stunden mit Richie Ginther 1. Phil Hill/Cliff Allison (Ferrari 3-Liter) nach 106 Runden (1004,55 km) in 6:17:12,1 Stunden (159,780 km/h), 3. Joakim Bonnier/Graham Hill (101 Runden),4. Barberes/Christian Heins (101), 7. Hans Herrmann/Maurice Trintignant (95), 10. Huschke v. Hanstein/Bohnen (80)

7. Februar 1960 auf dem Autodromo Municipal von Buenos Aires
Grand-Prix von Argentinien (1)
5. Platz auf Ferrari nach 313,98 km in 2:18:44,9 Stunden 1. Bruce McLaren (Cooper-Climax) 2:17:49,5, 2. Cliff Allison 2:18:15,8, 3. Maurice Trintignant/Stirling Moss 2:18:26,4, 4. Carlos Menditeguy 2:18:42,8, 6. Innes Ireland u.a.

14. Februar 1960 auf dem Autodromo Municipal von Buenos Aires
Großer Preis von Buenos Aires formelfrei
Teilnahme auf Ferrari (?)

19. März 1960 auf Sizilien/Italien
Großer Preis von Syrakus (2)
1. Platz auf Ferrari nach 56 Runden in 1:53,45 (162,461 km/h) 2. Maurice Trintignant (Cooper-Climax) in 1:54:04,2, 3. Oliver Gendebien, 4. Innes Ireland u.a.
Erster Grand-Prix-Sieg eines deutschen Fahrers seit 1939

18. April 1960 in Goodwood/England
Formel-Junior
Teilnahme auf Stanguellini
1. Jim Clark (Lotus) 145,58 km/h

8. Mai 1960 auf dem Madonie-Circuit auf Sizilien/Italien
44. Targa Florio (3)
2. Platz auf Ferrari nach 10 Runden (720 km) in 7:39,11 Stunden (94,083 km/h) mit Phil Hill
1. Joakim Bonnier/Graham Hill (Porsche RS 60) in 7:33:08,4 Stunden (95,33 km/h), 3. Hans Herrmann/Olivier Gendebien, 4. Willy Mairesse/Guilio Cabianca u.a.

22. Mai 1960 auf dem Nürburgring
VI. Internationales ADAC-1000-km-Rennen (3)
3. Platz auf Ferrari nach 44 Runden (1003,64 km) in 7:35:44,1 Stunden (132,1 km/h), mit Phil Hill und unter Übernahme des Wagens von Cliff Allison/Willy Mairesse
1. Stirling Moss/Dan Gurney (Maserati) in 7:31:40,5 (133,2 km/h), 2. Joakim Bonnier/Oliver Gendebien (Porsche) 7:34:32,9 (132,5 km/h), 4. Hans Herrmann/Maurice Trintignant (Porsche) 7:37:57,7 (131,5 km/h) u.a.

29. Mai 1960 auf dem Monaco-Circuit in Monte Carlo
Grand-Prix von Monaco (1)
8. Platz auf einem Ferrari mit 39 Runden Rückstand 1. Stirling Moss nach 100 Runden (314,5 km) in 2:53:45,5 Stunden (108,599 km/h) 2.Bruce McLaren 2:54:37,6, 3. Phil Hill 2:54:47,4, 4. Tony Brooks 1 Runde Rückstand, 5. Joakim Bonnier 17 Runden Rückstand, 6. Richie Ginther 30 Runden Rückstand 7. Graham Hill 34 Runden Rückstand u.a.

6. Juni 1960 auf dem Circuit van Zandvoort Grand-Prix von Holland (1)
5. Platz auf Ferrari, 1 Runde Rückstand
1. Jack Brabham (Cooper-Climax) nach 75 Runden (314,475 km) in 2:01:47,2 (154,929 km/h) 2. Innes Ireland, 3. Graham Hill, 4. Stirling Moss, 6. Richie Ginther u.a.

19. Juni 1960 in Spa-Francorchamps/Belgien
Grand-Prix von Belgien (1)
ausgeschieden auf Ferrari

26. Juni 1960 auf der Rundstrecke bei Le Mans/Frankreich
24-Stunden-Rennen von Le Mans (3)
auf Ferrari mit Phil Hill wegen Benzinmangel ausgeschieden
1. Oliver Gendebien/Paul Frère nach 313 Runden (4217,530 km) auf Ferrari (175,730 km/h), 2. Rodriguez/Pilette, 3. Roy Salvadori/Jim Clark u.a.

3. Juli 1960 in Reims/Frankreich
Grand-Prix de l’Automobil Club de France (1)
auf Ferrari in der 27. Runde wegen Motordefekt ausgeschieden,
zuvor neuer Rundenrekord mit 215,319 km/h
1. Jack Brabham (Cooper) 1:57:24,9 Stunde (212,113 km/h), 2. Oliver Gendebien (Cooper) 1:58:13,0 (210,668 km/h), 3. Bruce McLaren (Cooper) 1: 58:16,8 (210,561 km/h) u.a.

17. Juli 1960 auf dem Silverstone Grand-Prix
Circuit Grand-Prix von England (1)
6. Platz auf Ferrari, 2 Runden Rückstand (170,2 km/h)
1. Jack Brabham (Cooper-Climax) nach 77 Runden (361,9 km) in 2:04:24,6 Stunden (174,92 km/h), 2. John Surtees (173,63 km/h), 3. Innes Ireland (172,83 km/h), 4. Bruce McLaren 1 Runde Rückstand, 5. Tony Brooks 1 Runde Rückstand, 7. Phil Hill u.a.

24. Juli 1960 in Stuttgart
Großer Preis der Solitude (2)
1. Platz auf Ferrari nach 20 Runden (228,34 km) in 1:23:14,7 Stunden (164,57 km/h)
Schnellste Runde (Streckenrekord) in der 17. Runde mit 4:04,7 (168,0 km/h)
2. Hans Herrmann (Porsche) 1:23:18,3 (164,46 km/h), 3. Joakim Bonnier (Porsche) 1:23:52,3 (163,3 km/h), 4. Graham Hill, 5. Dan Gurney, 6. Innes Ireland, 7. Phil Hill, 8. Jim Clark u.a.

31. Juli 1960 auf dem Nürburgring/Deutschland
Großer Preis von Deutschland des AvD auf der 7,747 km langen Südschleife (2)
2. Platz auf Porsche nach 32 Runden (250,2 km) in 1:55:13,4 Stunden (129,1 km/h)
1. Joakim Bonnier (Porsche) 1:55:12,1 (129,2 km/h), 3.Jack Brabham (Cooper), 4. Graham Hill (Porsche), 5. Hans Herrmann (Porsche), 6. Edgar Barth u.a.

14. August 1960 in Porto/Portugal
Grand-Prix von Portugal (1)
4. Platz auf Ferrari nach 2:20:58 Stunden (173,379 km/h) 1. Jack Brabham (Cooper-Climax) nach 407,385 km in 2:19:00,43 (175,849 km/h), 2. Bruce McLaren (Cooper) 174,635 km/h, 3. Jim Clark (Lotus) 173,493 km/h, 5. Tony Brooks, 6. Stirling Moss, 7. Innes Ireland, 8. Oliver Gendebien u.a.

4. September 1960 auf dem Autodromo Nazionale die Monza
Grand-Prix von Europa (1)
5. Platz auf Ferrari 1,5-Liter mit 2 Runden Rückstand und damit zugleich Sieger in der Formel 2
1. Phil Hill (Ferrari) nach 500 km in 2:21:09 (212,530 km/h), 2. Richie Ginther, 3. Willy
Mairesse, 4. Giulio Cabianca, 6. Hans Herrmann u.a.

2. Oktober 1960 in Modena/Italien
Großer Preis von Modena (2)
3. Platz auf Ferrari nach 100 Runden (236 km) 1. Joakim Bonnier (Porsche) mit 140,9 km/h, 2. Richie Ginther, 4. Hans Herrmann, 5. Edgar Barth, 6. Maurice Trintignant

9. Oktober 1960 in Innsbruck/Österreich
3. Intern. Innsbrucker Flugplatzrennen - Formel 2
2. Platz auf Cooper-Climax nach 40 Runden (68 km) in 33:09,7 Minuten 1. Hans Herrmann (Porsche) in 32:58,1 Minuten (108,3 km/h), 3. Ashmon (Cooper) 34:05,2 , 4. Marsh, 5. Piletti, 6. Graf Beuaufort u.a.

23. Oktober 1960 in Linas-Monthlery/Frankreich
1.000-km-Rennen von Paris
2. Platz auf Ferrari 3-Liter nach 6:56:06 Stunden mit Willy Mairesse
1. Oliver Gendebien/Lucien Bianchi (Ferrari) nach 6:54:46,8 Stunden (145,40 km/h)

21. November 1960 in Riverside/USA
Grand-Prix der USA (1)
9. Platz auf Cooper-Maserati trotz Motorschaden
1. Stirling Moss (Lotus) in 2:28:52 Stunden (157,71 km/h), 2. Innes Ireland, 3. Bruce McLaren, 4. Jack Brabham, 5. Joakim Bonnier u.a.

28. November 1960 in Nassau/Bahamas
Go-Kart-Weltmeisterschaftslauf im Rahmen der „Speed-Week“
Teilnahme mit u.a. Stirling Moss und anderen Formel-1-Rennfahrern

17. Dezember 1960 in Kapstadt/Südafrika
Großer Preis von Kapstadt – Formel-2
3. Platz auf Lotus
1. Stirling Moss (Porsche) nach 80 Runden (212 km) in 1:57:40,8 (122,3 km/h), 2. Joakim Bonnier u.a.

26. Dezember 1960 in East London/Südafrika
Großer Preis von Südafrika – Formel 1
auf Lotus ausgeschieden
1. Stirling Moss (Porsche), 2. Joakim Bonnier, 3. Jack Brabham u.a.


Endstand 1960 der Fahrer-Weltmeisterschaft Formel 1:
Weltmeister Jack Brabham (Australien) 43 Punkte, 2. Bruce McLaren (Neuseeland) 37 Punkte, 3. Stirling Moss 19 Punkte, 4. Innes Ireland (beide Großbritannien) 17 Punkte, 5. Phil Hill (USA) 16 Punkte, 6. Wolfgang Graf Berghe von Trips (Deutschland) und Oliver Gendebien (Belgien) je 10 Punkte, 8. Jim Clark (England) und Richie Ginther (USA) je 8 Punkte

Endstand 1960 „Coupe der Formel-l-Konstrukteure“:
1. Cooper 40 Punkte, 2. Lotus 32 Punkte, 3. Ferrari 24 Punkte

Endstand 1960 der inoffiziellen Formel-2-Weltmeisterschaft:
1. Porsche 26 Punkte, 2. Cooper 26 Punkte; die größere Zahl der 2. Plätze entschied zugunsten von Porsche, 3. Ferrari 8 Punkte

Endstand 1960 „Coupe des Constructeurs“:
Ferrari 22 Punkte, 2. Porsche 22 Punkte, 3. Maserati Die größere Zahl der ersten Plätze entschied zugunsten von Ferrar1

1961: Ferrari

12. Februar 1961 in Modena/Italien
Unfall bei Testfahrten mit dem neuen Ferrari-Rennsportwagen 3-Liter mit Heckmotor bei Tempo 150 km/h

11. März 1961 in Duisburg
Generalversammlung des Deutschen Motorsport-Verbandes e.V.
Nach einem 1960 gefaßten Beschluß des Präsidiums soll Graf Trips das „Große Goldene Sportabzeichen des DMV“ verliehen werden. Da Graf Trips an der Teilnahme verhindert ist, wird die Verleihung um ein Jahr verschoben

26. März 1961 in Sebring/USA
The Florida International Twelve-Hour Grand-Prix of Endurance (3)
2. Platz auf Ferrari nach 208 Runden mit Richie Ginther
1. Phil Hill/Olivier Gendebien nach 210 Runden (1757,03 km) auf Ferrari (146,9 km/h) 3. Petro/Ricardo Rodriguez mit 207 Runden

1. Mai 1961 auf dem Madonie-Circuit auf Sizilien/Italien
45. Targa Florio (3)
1. Platz auf Ferrari nach 10 Runden (720 km) in 6:57:39,4 Stunden (103,433 km/h, neuer Streckenrekord) mit Olivier Gendebien
2. Joakim Bonnier/Dan Gurney in 7:02:03 (102,3 km/h), 3. Hans Herrmann/Edgar Barth (99,0 km/h) u.a.

14. Mai 1961 auf dem Monaco-Circuit in Monte Carlo
Grand-Prix von Monaco (1)
4. Platz auf Ferrari mit 2 Runden Rückstand
1. Stirling Moss (Lotus-Climax) nach 100 Runden (314,5 km) in 2:45:50,0 Stunden (113,787 km/h), 2. Richie Ginther, 3. Phil Hill u.a.

22. Mai 1961 auf dem Circuit van Zandvoort
Grand-Prix der Niederlande (1)
1. Platz auf Ferrari nach 75 Runden, 314,5 km in 2:01:52,1 Stunden (154,828 km/h),
2. Phil Hill (Ferrari) 2:01:53,0, 3. Jim Clark (Lotus) 2:02:05,2, 4. Stirling Moss (Lotus) 2:02:14,3, 5. Richie Ginther 6. Jack Brabham , 7. John Surtees, 8. Graham Hill, 9. Tony Brooks, 10. Dan Gurney, 11. Joakim Bonnier, 12. Bruce McLaren u.a.
Erster Sieg eines Deutschen in der Geschichte der Formel- 1 -Fahrer-Weltmeisterschaft

28. Mai 1961 auf dem Nürburgring
VII. Internationales ADAC-1.000-km-Rennen (3) 3. Platz auf Ferrari nach 7:54:59,3 Stunden (123,9 km/h), mit Phil Hill und Übernahme des Wagens von Richie Ginther/Olivier Gendebien
1. Masten Gregory/Lucky Casner (Maserati) nach 44 Runden (1003,64 km) 7:51:39,2
(127,6 km/h), 2, Pedro und Ricardo Rodriguez (Ferrari) 7:52:32,4 (124,5 km/h). 4. Carlo Abate/Colin Davis auf Ferrari (123,5 km/h), 5. Willy Mairesse/Giancarlo Baghetti auf Ferrari (122,8 km/h), 8. Stirling Moss/Graham Hill/Herbert Linge/Sepp Greger auf Porsche (122,0 km/h), 10. Joakim Bonnier/Dan Gurney auf Porsche (118,6 km/h)

11. Juni 1961 auf der Rundstrecke bei Le Mans/Frankreich
24-Stunden-Rennen von Le-Mans (3)
auf Ferrari mit Richie Ginther, wegen Benzinmangel ausgefallen
1. Phil Hill/Olivier Gendebien (Ferrari) nach 4.476,6 km (186,5 km/h), 2. Willy Mairesse/Parkes (184,0 km/h), 5. Masten Gregory/Holbert auf Porsche (173,1 km/h), 7. Edgar Barth/Hans Herrmann auf Porsche (171,44 km/h)

18. Juni 1961 in Spa-Francorchamps/Belgien
Grand-Prix von Belgien (1)
2. Platz auf Ferrari nach 2:03:04,5 Stunden (206,23 km/h)
1. Phil Hill (Ferrari) nach 423 km in 2:03:03,8 (206,235 km/h), 3. Richie Ginther (Ferrari) 2:03:23,0 (205,691 km/h), 4. Olivier Gendebien (204,969 km/h), 5.John Surtees auf Cooper (203,830 km/h), 6. Dan Gurn
ey auf Porsche(203,724 km/h),7. Joakim Bonnier auf Porsche (201,648 km/h), 8. Stirling Moss auf Lotus (199,858 km/h) u.a.

2. Juli 1961 in Reims/Frankreich
Grand-Prix de l’Automobile de France (1)
auf Ferrari, wegen Motorschaden ausgefallen
1. Giancrlo Baghetti (Ferrari) 2:14:17,5 (192,874 km/h), 2. Dan Gurney (Porsche) 2:14:17,6, 3. Jim Clark (Lotus) 2:15:18,6, 4. Innes Ireland (Lotus) 2:15:27,8, 7. Joakim Bonnier (Porsche), 9. Phil Hill (Ferrari) 2 Runden Rückstand

16. Juli 1961 in Aintree/England
Grand-Prix von England (1)
1. Platz auf Ferrari nach 75 Runden in 2:40:53,6 Stunden (133,90 km/h)
2. Phil Hill (Ferrari) 2:41:39,6, 3. Richie Ginther (Ferrari) 2:41:40,4, 4. Jack Brabham (Cooper) 5. Joakim Bonnier (Porsche), 6. Roy Salvadori (Cooper), 7. Dan Gurney (Porsche) u.a.

6. August 1961 auf dem Nürburgring
Grand-Prix von Europa (1)
2. Platz auf Ferrari in 2:18:33,8 Stunden (148,3 km/h) Mehrere Rundenrekorde
1. Stirling Moss (Lotus) in 2:18:12,4 (148,6 km/h), 3. Phil Hill (Ferrari) 2:18:34,9, 4. Jim Clark (Lotus) 2:19:29,5, 5. John Surtees (Cooper) 2:20.06,5, 7. Dan Gurney (Porsche) 2:21:35,0 u.a.

10. September 1961 auf dem Autodromo Nazionale di Monza
Grand-Prix von Italien (1)
auf Ferrari, nach Kollision mit Jim Clark in der 2. Runde ausgeschieden
1. Phil Hill auf Ferrari (209,337 km/h), 2. Dan Gurney (Porsche), 3. Bruce McLaren (Cooper), 4. Lewis (Cooper) u.a.

Endstand 1961 der Fahrer-Weltmeisterschaft Formel 1:
1. Phil Hill (Ferrari) 34 Punkte, 2. Wolfgang Graf Berghe von Trips (Ferrari) 33 Punkte,
3. Stirling Moss (Lotus) 21 Punkte, 4. Richie Ginther (Ferrari) 16 Punkte, 5. Dan Gurney
(Porsche) 15 Punkte, 6. Jim Clark (Lotus) 11 Punkte, 7. Gian-Carlo Baghetti (Ferrari) 9 Punkte, 8. Bruce McLaren (Cooper-Climax) 8 Punkte, 9. Jack Brabham (Cooper-Climax) und John Surtees (Cooper-Climax) je 4 Punkte, 11. Oliver Gendebien (Ferrari), Jack Lewis (Cooper-Climax) und Innes lreland (Lotus) je 3 Punkte, 14. Joakim Bonnier (Porsche), Roy Salvadori (Cooper-Climax) und Tony Brooks (B.R.M.) je 2 Punkte und 17. Graham Hill (B. R. M.) 1 Punkt

Endstand 1961 „Coupe der Formel-1-Konstrukteure“:
1. Ferrari 40 Punkte, 2. Lotus 32 Punkte, 3. Porsche 22 Punkte

Alle Formel 1-Rennen von Graf Trips

Eine seperate Auftellung der Formel 1 WM-Grand-Prix, an denen Graf Trips beteiligt war, können Sie nach einem Klick hier [210 KB] einsehen:

Alle Formel 1 WM-Grand Prix 1950-2010

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